Rechtsextreme Kriminalität steigt in Tirol: „Klarer Auftrag an alle demokratischen Parteien“

Deutlicher Anstieg von rechtsextremen Straftaten, auch in Tirol: SPÖ für rasche und konsequente Umsetzung des Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus

Rechtsextreme Kriminalität ist in Österreich auf dem Vormarsch – und das deutlich, auch in Tirol: 2025 wurden 113 Tathandlungen mit rechtsextremem Hintergrund registriert, eine Zunahme von 16,5 Prozent zum Vorjahr, warnt die Tiroler SPÖ-Klubchefin Elisabeth Fleischanderl: „Zweistellige Prozentzuwächse bei rechtsextremen Straftaten müssen ein Warnsignal für jede Demokratie sein – und zeigen einmal mehr, wie dringend Österreich den Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus braucht, wie er auf SPÖ-Initiative nun endlich umgesetzt wird.“

Zugleich ruft Fleischanderl zum parteiübergreifenden Schulterschluss auf. Besonders angesichts der immer jünger werdenden Tatverdächtigen: „Der um sich greifende, kriminelle Rechtsextremismus ist eine Gefahr für unsere Demokratie und so wiederum ein klarer Auftrag an alle demokratischen Parteien. Besonders alarmieren muss, dass die Tatverdächtigen immer jünger werden: da müssen wir dagegenhalten. Mit einer Offensive in Prävention und Bildungsarbeit.“

Gleichzeitig tragen Politiker:innen auch direkt Verantwortung, betont Fleischanderl: „Die Grenzen des Sagbaren haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend verschoben – auch im Parlament. Worte haben Wirkung. Deshalb braucht es auch in der Politik Besinnung auf das, was zählt – eine wehrhafte Demokratie, die unser Land stark macht.“

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