Tiroler Immobilien-Spiegel: „Als SPÖ greifen wir ein, um die Preis-Dynamik zu brechen“

Neue Tiroler Wohnbauförderung, Baulandmobilisierung, Bürokratie-Abbau und mehr: SPÖ setzt Gesamstrategie für leistbares Wohnen um, „öffentliche Hand muss Gegengewicht sein“

Vor dem Hintergrund ihres Immobilien-Spiegels fordert der Maklerverbund Remax Maßnahmen, wie sie in Ressortverantwortung von LH-Stv. Philip Wohlgemuth bereits in Umsetzung sind, erklärt Elisabeth Blanik, SPÖ-Wohnbausprecherin im Tiroler Landtag. „Als SPÖ greifen wir ein, um die Preis-Dynamik zu brechen und dem Grundrecht Wohnen in Tirol zu entsprechen. Dafür setzt LH-Stv. Philip Wohlgemuth eine konsequente Gesamtstrategie für leistbares Wohnen um. Mit der Weiterentwicklung der Wohnbauförderung, verstärkten Anreizen für Bauen und Sanieren samt Abbau von Hürden sowie der Mobilisierung von gewidmetem Bauland, das bislang nur Spekulanten nutzte.“

Zu Bürokratieabbau, Baulandmobilisierung, Sanierungsoffensiven und auch Unterstützung für „Sicheres Vermieten“ kommen Rekordinvestitionen von 434 Millionen Euro im Vorjahr aus der Tiroler Wohnbauförderung, die ab 1. Jänner 2027 noch stärker werde – u.a. mit erweiterten Einkommensgrenzen für mehr Einbeziehung des Mittelstands, noch gezielteren Anreizen für besonders energieeffizientes Bauen und verdichtetes Wohnen, weiterentwickelter Wohnstarthilfe „Junges Wohnen“ und stärkerer Wohnbeihilfe. „All diese Maßnahmen tragen dazu bei den individuellen Wohnkostenaufwand der Tirolerinnen und Tiroler zu senken und damit die finanzielle Belastung der Haushalte spürbar zu reduzieren“, so SPÖ-Wohnbausprecherin Blanik.

So arbeite die SPÖ Tirol und damit die öffentliche Hand aktiv für leistbares Wohnen, betont Blanik – und kontert dabei auch die Ausführungen der Obfrau der Tiroler Obfrau der Wirtschaftskammer-Fachgruppe Immobilien- und Vermögenstreuhänder. „Wir stehen zu unserer Verantwortung, vor allem gegenüber arbeitenden Menschen.  Gerade in Tirol, wo Boden knapp und Wohnen teuer ist, braucht es eine starke öffentliche Hand, die zugunsten der Bevölkerung eingreift. Wohnen ist keine Ware wie jede andere, der Markt allein wird die Wohnungsfrage so auch nicht lösen.“

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