Beschluss im Tiroler Landtag für Wiedererrichtung: Wetterradar Valluga soll wieder meteorologische Echtzeit-Infos liefern, Wiedererrichtung im Sommer 2027, Tirol/Vorarlberg investieren gemeinsam 1,5 Mio. Euro
„Um für den Katastrophenfall gewappnet zu sein, sind schnelle und verlässliche Informationen wesentlich. Auch deshalb ist mir als SPÖ-Sicherheitssprecher im Tiroler Landtag und genauso als Bürgermeister die Wieder-Inbetriebnahme des Wetterradars Valluga ein großes Anliegen, für das ich mich weiter einsetze“, betont der Tiroler SPÖ-Landtagsabgeordnete Benedikt Lentsch zum Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober.
Damals zerstört durch einen Blitzschlag, laufen derzeit die Vorarbeiten zur Wiedererrichtung des Wetterradars auf der Valluga bei St. Anton. Dafür ausgesprochen hat sich der Tiroler Landtag auf Basis eines Antrags, den der SPÖ-Sicherheitssprecher in koalitionärer Abstimmung eingebracht hatte.
Darin betont Lentsch die Bedeutung des Wetterradars insbesondere für die rechtzeitige Vorhersage von Starkniederschlägen. Das sei für Tirol wie auch für Vorarlberg von großer Bedeutung, die gemeinsam 1,5 Millionen Euro in die Wiedererrichtung investieren.
Mit der Errichtung soll im kommenden Sommer begonnen werden, auch bedingt durch die hochalpine Lage auf rund 2.800 Meter Seehöhe und ein entsprechend enges Bauzeitfenster. Mit der Inbetriebnahme ist noch 2027 zu rechnen. Zuständig ist das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, voraussichtlicher Gesamtkostenpunkt sind rund 3,8 Millionen Euro.
Gut investiertes Geld, erklärt Lentsch, sind schnelle, verlässliche Informationen doch wesentlich, um die Bevölkerung im Katastrophenfall bestmöglich zu schützen und Schäden nach Starkwetterereignissen zu reduzieren. „Das Wetterradar Valluga wird ein wichtiger Faktor zur Früherkennung von Naturgefahren sein – für Tirol und insbesondere den Bezirk Landeck und genauso für Vorarlberg und das Südtiroler Vinschgau. Dementsprechend freue ich mich auf den Abschluss der Arbeiten zur Wiedererrichtung und danke für die damalige Zustimmung zu unserem Antrag im Tiroler Landtag“, schließt Benedikt Lentsch, SPÖ-Sicherheitssprecher im Tiroler Landtag und Bürgermeister von Zams.



