Aktuelle Stunde im Tiroler Landtag: LT-VP.in Blanik lehnt Forderung nach Aufweichen der Freizeitwohnsitz-Regelungen ab; Maßnahmen von LH-Stv. Wohlgemuth zeigen Wirkung
Die Aktuelle Stunde im Tiroler Landtag widmete sich heute dem Umgang mit (illegalen) Freizeitwohnsitzen. Bereits zuvor hatten sich FPÖ und NEOS für ein Aufweichen der geltenden Tiroler Freizeitwohnsitz-Regelungen, für eine Legalisierung im Nachhinein bis hin zur Widmung gegen Bares ausgesprochen. Das lehnt die SPÖ mit aller Deutlichkeit ab – auch in der Aktuellen Stunde in Person von Landtagsvizepräsidentin und Wohnbausprecherin Elisabeth Blanik.

Elisabeth Blanik, Vizepräsidentin des Tiroler Landtags und Wohnbausprecherin der SPÖ Tirol
„Jahrzehntelange Anstrengungen gegen den Ausverkauf des Landes einfach aufgeben zu wollen – diese Kabarettvorstellung von FPÖ und NEOS ist erschütternd. Wir kämpfen gegen illegale Freizeitwohnsitze, weil es uns um das Grundbedürfnis der Tirolerinnen und Tiroler geht, ein leistbares Dach über dem Kopf zu haben“, betont Blanik – und weiter: „Die FPÖ dient Millionären, wir als SPÖ kämpfen für die Menschen. Wer leistbares Wohnen will, muss massiv investieren und in den Markt eingreifen. Denn leistbares Wohnen gibt es nur mit klaren Regeln – und mit deren konsequenter Durchsetzung.“
Blanik spricht sich auch für mehr Unterstützung der Gemeinden bei den notwendigen Kontrollen aus. Darüber sei man sich auch in der Landesregierung einig, bestätigt SPÖ-Landesparteichef LH-Stv. Philip Wohlgemuth: „Illegale Freizeitwohnsitze verschärfen den Wohnungsdruck und untergraben das Vertrauen in einen fairen Wohnungsmarkt.“

Philip Wohlgemuth, 1. Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesparteivorsitzender der SPÖ Tirol
Schon jetzt sei unter SPÖ-Regierungsbeteiligung deutlich mehr erreicht worden, um Wohnen für Tirolerinnen und Tiroler wieder leistbarer zu machen: „Mit Rekordinvestitionen in der Wohnbauförderung – zuletzt in der Höhe von 434 Mio. im Jahr 2025 -, mit gezielten Förderungen für Eigentum und Sanierung sowie Maßnahmen wie der Leerstands- und Baulandmobilisierungsabgabe schaffen wir konkret Wohnraum und sichern langfristig leistbare Mieten. Unser Ziel ist klar: Wohnraum darf nicht Spekulationsobjekt sein, sondern muss allen Menschen zugutekommen – das ist die Basis für ein gutes Leben.“



