Rund 1,4 Mio. Euro für Tiroler Gemeinden: „Klares Signal, dass die Leerstandsabgabe wirkt“

Die vorläufige Bilanz der Leerstandsabgabe für das Jahr 2025 zeigt: Tirols Gemeinden konnten insgesamt 1,44 Millionen Euro an Abgaben von leerstehenden Wohnungen einheben. Die Verschärfung der Leerstandsabgabe zum 1. Jänner 2026 sei damit ein wichtiger und richtiger Schritt gewesen, betont die Tiroler SPÖ-Wohnbausprecherin Elisabeth Blanik.

„Das ist ein klares Signal, dass die Leerstandsabgabe wirkt – sie bringt den Gemeinden dringend benötigte Mittel und zeigt Immobilienbesitzern, dass ungenutzter Wohnraum Konsequenzen hat“, kommentiert Blanik. Sie führt aus: „Die Abgabe erfüllt zwei zentrale Funktionen: Sie stellt eine Einnahmequelle für die Gemeinden dar und verfolgt zugleich sozialpolitische Zwecke. Durch die Nutzung bereits vorhandenen Wohnraums wird Wohnungsdruck reduziert und der Wohnungsmarkt entlastet.“

Begleitend zur Abgabe wurde die Initiative „Sicheres Vermieten“ eingeführt. Bislang konnten damit rund über 100 Wohnungen bzw. rund 5.000 Quadratmeter Wohnraum mobilisiert werden, weitere befinden sich derzeit in Abstimmungen. „Die Initiative bietet einen doppelten Vorteil: Mieterinnen und Mieter erhalten leistbare Konditionen, Vermieterinnen und Vermieter ein Rundum-Sorglos-Paket“, betont Blanik.

Eine der wichtigsten Grundpfeiler für leistbares Wohnen seien laut der Lienzer Bürgermeisterin die Wohnbauförderung und die Verfügbarkeit von günstigen Grundstücken. In Tirol treffe eine hohe Nachfrage auf ein geringes Angebot – genau gesagt nur 12 % – an verfügbarem Dauersiedlungsraum. „Was Tirol im Unterschied zu anderen Bundesländern hat, ist die bundesweit beste Wohnbauförderung – sie stellt ein starkes Standbein für leistbares Wohnen dar“, so Blanik.

Knackpunkt bleiben die Grundstücke: „Ohne günstige Grundstücke gibt es keine leistbaren Wohnkosten. Deshalb ist die Baulandmobilisierung auf Schiene und wird noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt. Damit schaffen wir zusätzliche Bauflächen für leistbaren Wohnraum, verhindern Spekulation und sichern nachhaltiges Wohnen für Tirolerinnen und Tiroler.“

Nur mit einem Bündel aus konsequenter Leerstandsabgabe, Initiativen wie ‚Sicheres Vermieten‘, gezielter Baulandmobilisierung und aktiver Wohnbaupolitik können wir bezahlbaren Wohnraum sichern und der Wohnungsnot in Tirol nachhaltig begegnen“, so Blanik abschließend.

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