Pawlata begrüßt geplante „Trauerzeit“ nach Fehlgeburten: „Wichtiger Schritt für betroffene Frauen“

SPÖ-Frauenlandesrätin Eva Pawlata begrüßt Initiative von Sozialministerin Korinna Schumann – Mehr Zeit, Schutz und Selbstbestimmung nach Schwangerschaftsverlust

SPÖ-Frauenlandesrätin Eva Pawlata begrüßt den Vorstoß von Sozialministerin Korinna Schumann, Frauen nach einer Fehlgeburt künftig einen gesetzlichen Anspruch auf eine sogenannte „Trauerzeit“ zu ermöglichen. Ab der 16. Schwangerschaftswoche soll eine gestaffelte Freistellung möglich sein. Zudem soll der Kündigungsschutz nach einer Fehlgeburt auf vier Monate ausgeweitet werden.

„Eine Fehlgeburt ist für viele Frauen ein tiefgreifender Verlust – körperlich wie emotional. In einer solchen Situation darf nicht erwartet werden, dass Frauen möglichst rasch wieder funktionieren. Sie brauchen die notwendige Zeit, um mit diesem Verlust umzugehen, und gleichzeitig die Sicherheit, dass daraus keine beruflichen oder finanziellen Nachteile entstehen“, betont Pawlata.

Besonders wichtig sei, dass die Entscheidung bei den betroffenen Frauen selbst liege. „Jede Frau geht mit einem Schwangerschaftsverlust anders um. Deshalb ist es richtig, Wahlmöglichkeiten zu schaffen und gleichzeitig für soziale Absicherung zu sorgen. Die geplante Trauerzeit und der ausgeweitete Kündigungsschutz sind ein wichtiger frauenpolitischer Fortschritt“, so Pawlata abschließend.

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