SP-Kovacevic: Effektiver Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Substanzmissbrauch

Thema im Tiroler Landtag: SPÖ-Jugendsprecher Christian Kovacevic verweist auf Lösungen für Verkaufsverbot von Lachgas, Kratom und Co. in Sichtweite

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Substanzmissbrauch – etwa mittels Lachgas – zählt zu den größten Herausforderungen der Gesetzgebung. „Die Herausforderung liegt einerseits in der enormen Zahl an chemischen oder pflanzlichen, an sich harmlosen, Substanzen mit Missbrauchspotential – und andererseits in der dahinterstehenden Industrie, die es seit jeher versteht, Schlupflöcher auszunutzen. Etwa durch die Kennzeichnung als Lebensmittel und ohne Hinweis auf die schädlichen Gefahren“, erklärte SPÖ-Jugendsprecher Christian Kovacevic diese Woche in der Oktober-Sitzung des Tiroler Landtags. Und ergänzt: „Das Hauptproblem ist, dass völlig legale Produkte zweckentfremdet und missbräuchlich verwendet werden. Es ist schwierig, die Produkte per se zu verbieten, allerdings soll deren Missbrauch jedenfalls verhindert werden.“

Dabei könnten sich bald die notwendigen Handlungsspielräume eröffnen: Lösungen für ein mögliches Verkaufsverbot werden aktuell auf Bundesebene verhandelt, informiert Kovacevic. Außerdem treten ab Februar 2027 erste Beschränkungen der EU in Kraft, die einen unkontrollierten Verkauf an die breite Öffentlichkeit verhindern. „So lässt sich dann etwa gegen die um sich greifenden Automatenshops vorgehen – und das ist wichtig. Denn legal oder nicht: Dieses Geschäftsmodell nimmt ganz bewusst hohe Risiken für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Kauf. Damit muss Schluss sein, da werden wir uns als SPÖ Tirol auch weiter einsetzen“, schließt Christian Kovacevic, SPÖ-Jugendsprecher im Tiroler Landtag.

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