Meichtry: "Als SPÖ bekämpfen wir Gewalt auf allen Ebenen"

Um vor Gewalt zu schützen: SPÖ Tirol für rasche Umsetzung des Nationalen Aktionsplans und Fußfessel-Lösung, große Fortschritte beim Tiroler Gewaltschutz unter LR.in Pawlata

Im Gewaltbereich bleibt die Zahl der Gefährder konstant, beziffert von der Beratungsstelle für Gewaltprävention mit rund 4.150 Fällen. “Jeder Fall von Gewalt ist ein Fall zu viel. Deshalb haben wir als SPÖ in Tirol den Gewaltschutz seit Regierungsantritt massiv ausgebaut und werden weiterhin für größtmöglichen Schutz vor Gewalt und effektive Prävention arbeiten”, betont die SPÖ-Frauensprecherin im Tiroler Landtag, Daniela Meichtry.

Vorangetrieben von SPÖ-Landesrätin Eva Pawlata, verfügt Tirol heute relativ zur Bevölkerungszahl über das größte Angebot von Schutzplätzen unter allen Bundesländern. Aktuell sind es 86 Plätze für Frauen und 116 Plätze für Kinder in Schutzunterkünften in ganz Tirol, darunter vier Frauenhäuser. Ebenso setzt das Land bei der Beratung von Männern und Burschen an, etwa über Förderung des Vereins “Mannsbilder”, erklärt die Innsbrucker SPÖ-Landtagsabgeordnete: “So bekämpfen wir Gewalt, bevor sie entsteht - und unterstützen Männer und Burschen, bevor sie Täter werden. Da muss man den Tatsachen auch ins Auge schauen: Nicht jeder Mann ist Täter, aber in 90 Prozent der Fälle geht die Gewalt von einem Mann aus - und zumeist ebensowenig von Fremden, sondern von Partnern und Familienmitgliedern.”

SPÖ-Initiativen auf Bundesebene: Nationaler Aktionsplan gegen Gewalt, Fußfessel für Gefährder

Vollumfänglich zum Gewaltschutz bekennt sich die SPÖ auch in der Bundesregierung - auch in Form des Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt. “Lange von uns als SPÖ gefordert, wird nun der Nationale Aktionsplan gegen Gewalt umgesetzt. Hier darf kein Tag zu viel vergehen, die ressortübergreifende Umsetzung muss schnellstmöglich erfolgen. Hier ist vor allem VP-Innenminister Karner in Verantwortung”, sagt Meichtry.

Denkverbote dürfe es beim Gewaltschutz keinesfalls geben, verweist die Tiroler SPÖ-Abgeordnete auf die vergleichsweise hohe Zahl an Femiziden in Österreich. Deshalb spricht sich die SPÖ auch für die Möglichkeit aus, Gefährder mit einer Fußfessel zu versehen. “In Zusammenarbeit mit dem Innenministerium arbeitet unsere SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner auf Hochtouren. Ziel ist eine gute Lösung, die effektiv vor Gewalt schützt, das ist das Wichtigste”, unterstreicht Meichtry - und würdigt das Engagement der Tiroler SPÖ-Frauenvorsitzenden Selma Yildirim, die als Nationalratsabgeordnete seit jeher für Frauen und den Schutz vor Gewalt kämpft. In der Regierung wie in der Opposition, wo sich Yildirim u.a. per Antrag für verpflichtende Anti-Gewalt-Trainings ausgesprochen hat.

“Als SPÖ bekämpfen wir Gewalt auf allen Ebenen - in Regierungsverantwortung genauso wie zuvor in Opposition”, schließt die Tiroler SPÖ-Landtagsabgeordnete Daniela Meichtry.

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