LAbg. Lentsch: Schule weiterentwickeln – ohne ideologische Scheuklappen

Tiroler SPÖ-Bildungssprecher Benedikt Lentsch für sachliche Bildungspolitik statt kulturkämpferischer Stellvertreterdebatte

„Die Schule wird nicht untergehen, wenn Schülerinnen und Schüler künftig ein paar Seiten aus Gaius Julius Caesar weniger übersetzen“, stellt SP-Bildungssprecher Benedikt Lentsch klar. „Aber sie wird sehr wohl Schaden nehmen, wenn wir Bildung weiterhin ideologisch aufladen, statt sie sachlich und ganzheitlich weiterzuentwickeln.“

Für Lentsch ist klar: Bildungspolitik darf nicht zur kulturkämpferischen Stellvertreterdebatte werden. „Es geht nicht um ein Entweder-oder zwischen Latein und Digitalisierung, sondern um die Frage, wie wir unsere Schulen zukunftsfit machen und gleichzeitig Chancengerechtigkeit stärken.“ Niemand stelle den Wert humanistischer Bildung grundsätzlich infrage. Aber Schule müsse sich auch weiterentwickeln dürfen: „Wir leben in einer Zeit tiefgreifender technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Digitale Kompetenzen, kritisches Denken im Umgang mit künstlicher Intelligenz, demokratische Bildung und soziale Fähigkeiten sind keine Modeerscheinungen, sondern zentrale Zukunftskompetenzen.“

Lentsch spricht sich daher für eine breite, sachliche Debatte aus – ohne kulturpolitische Dramatisierung: „Wer Bildung ganzheitlich denkt, stärkt nicht nur Fachwissen, sondern auch soziale, digitale und demokratische Kompetenzen. Wenn die Reform diesen Anspruch ernst nimmt, dann ist das ein Schritt in die richtige Richtung.“

Abschließend appelliert der SPÖ-Bildungssprecher: „Es geht nicht darum, Traditionen abzuschaffen, sondern darum, jungen Menschen die bestmöglichen Werkzeuge für ein selbstbestimmtes Leben mitzugeben. Bildung ist kein Museum – sie ist ein lebendiger Auftrag für die Zukunft.“

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