SP-Verkehrssprecher Christian Kovacevic begrüßt Antrag von LR René Zumtobel: Planungen für Verbesserungen am Bahnhof Imst-Pitztal angelaufen, auch Parkdeck soll kommen
Der Bahnhof Imst-Pitztal soll modernisiert werden – und künftig auch moderne Park+Ride- und Bike+Ride-Anlagen bieten: Das hat die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Mobilitätslandesrat René Zumtobel diese Woche beschlossen, informiert der SPÖ-Verkehrssprecher im Tiroler Landtag, Christian Kovacevic. Er freut sich mit den Pendlerinnen und Pendlern: „Als SPÖ wollen wir den öffentlichen Verkehr in Tirol weiter stärken. Der Bahnhof Imst-Pitztal als zentraler Mobilitätspunkt für das Oberland und Außerfern ist hier von großer Bedeutung – und seine von LR Zumtobel vorangetriebene Mobilisierung ein großer Fortschritt für die Mobilität der Tirolerinnen und Tiroler.“
Mit Regierungsbeschluss laufen nun in Zusammenarbeit zwischen Land, ÖBB, den Standortgemeinden Imst und Arzl i. P. sowie Umlandgemeinden die Planungen an. Neben dem Bau eines Parkdecks mit rund 360 PKW-Stellplätzen soll der Bahnhof insgesamt moderner und gänzlich barrierefrei werden – inklusive Neugestaltung des Vorplatzes, der Bushalteflächen und einer Unterführung zum Bahnsteig samt Liftanlage, erklärt Kovacevic.
Rund 1,5 Millionen Euro sind für die Planungen budgetiert, die bis Ende 2027 abgeschlossen sein sollen. Mit der Modernisierung des Bahnhofs Imst-Pitztal wird auch der erste Abschnitt zum zweigleisigen Ausbau der bisher eingleisigen Bahnstrecke im Tiroler Oberland vorangetrieben. „Während mit den ersten konkreten Umbaumaßnahmen in Imst-Pitztal demnächst begonnen wird, erfolgt parallel dazu ebenso eine ganzheitliche Betrachtung zum weiteren zweigleisigen Ausbau im Oberland. Darüber wurde auch bereits im zuständigen Verkehrsausschuss Anfang Dezember ausführlich von Seiten der ÖBB berichtet. Diese Planungen finden unter Einbindung der betroffenen Gemeinden und der ansässigen Bevölkerung statt und beanspruchen dementsprechend auch einiges an Zeit“, berichtet der SPÖ-Verkehrssprecher aus dem Tiroler Landtag.
Der Ausbau zur zweigleisigen Bahnstrecke ist der SPÖ ein großes Anliegen. „Deshalb ist es schade, dass man mit den Planungen für den weiteren zweigleisigen Ausbau im Oberland ob der überzogenen Widerstände einzelner Akteure wieder zurück an den Start musste. Als SPÖ hätten wir die Chance für eine schnellere und weiterführende Lösung für die Oberländer Bevölkerung gerne genützt, während sich einige Bürgermeister lieber im Kirchturmdenken übten“, erinnert Kovacevic.



