KO Fleischanderl: Gesundheitssystem stärken, Zwei-Klassen-Medizin beenden

Diese Woche kommen die Landeshauptleute unter Tiroler Vorsitz in Innsbruck zusammen. Dass dabei über Reformen des Gesundheitssystems gesprochen werden soll, SPÖ-Klubobfrau im Tiroler Landtag, Elisabeth Fleischanderl: „Alles, was unser Gesundheitssystem stärker, gerechter und patient:innenorientierter macht, werden wir als SPÖ Tirol konsequent unterstützen.Für uns muss eine Reform jedenfalls klare Ziele verfolgen: Schluss mit der Zwei-Klassen-Medizin, E-Card statt Kreditkarte.“

Finanzierung und Steuerung aus einer Hand können Sinn machen. „Aber nur, wenn dadurch endlich die Barrieren zwischen Spital, Ambulanzen und niedergelassenem Bereich abgebaut werden“, sagt Fleischanderl und verweist auf den Vorstoß aus Tirol: „Der vom Tiroler Landeshauptmann vorgelegte Entwurf ist in dieser Hinsicht zu begrüßen und soll im Rahmen der Reformpartnerschaft diskutiert werden. Auch unterstützen wir aus Tiroler Perspektive klar den Ansatz, dass das Geld der Leistung folgen muss.“

Gradmesser jeder Reform müsse sein, was letztlich bei den Menschen ankommt – insbesondere hinsichtlich Leistungen und Wartezeiten, betont der Tiroler SPÖ-Klubobfrau: „Es braucht bundesweit gleiche Leistungsansprüche, eine solidarische Finanzierung, eine starke öffentliche Versorgung, mehr Kassenangebote und klare Wartezeitziele. Teils Monate auf einen benötigten Arzttermin warten zu müssen, muss der Vergangenheit angehören. Die Sozialversicherung darf dabei nicht geschwächt werden – und die Patientenlenkung darf keine Hürde sein, sondern muss den Menschen rascher zur richtigen Versorgung verhelfen.“

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