Gegen die Hitze: SPÖ für sichere Wasserversorgung und Anpassungen an Trockenperioden

Antrag von LAbg. Kovacevic zur kommenden Landtagssitzung: „Zentrale Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge.“

Akute Wasserknappheit in Zirl, die heißesten Juni-Tage in der Tiroler Wettergeschichte: Für die Zukunft gilt es sich umso mehr zu wappnen, erklärt der Tiroler SPÖ-Umweltsprecher Christian Kovacevic. Dafür hat der Abgeordnete aus dem Bezirk Kufstein wiederum einen Antrag zur kommenden Landtagssitzung eingebracht. „Unser Ziel ist die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung und die Anpassung an die zunehmenden Trocken- und Hitzeperioden, die augenscheinlich öfter auftreten und länger werden. Hier geht es um eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge, die in den kommenden Jahren in bis zu 470 Gemeinden in ganz Österreich bedroht sein könnte. Die Politik muss hier rechtzeitig Verantwortung wahrnehmen – und das tun wir als SPÖ“, unterstreicht Kovacevic.

Dafür setzt sich der koalitionäre Antrag beim Bund insbesondere für eine Stärkung der Gemeinden ein, auch die Landwirtschaft soll unterstützt werden. Tirol gehe hier bereits mit gutem Beispiel voran, verweist Kovacevic auf die Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Es brauche jedoch auch bundesweite Maßnahmen, fordert Kovacevic einen Schulterschluss – auch parteiübergreifend: „Der Klimawandel ist eine Herausforderung, die wir gemeinsam bewältigen müssen. Die Zeiten des Zweifelns sind längst vorbei, Populismus völlig fehl am Platz. Es gilt, Verantwortung zu übernehmen. Wir sind als SPÖ dazu bereit und legen Maßnahmen vor, um die Bevölkerung zu schützen“, schließt Christian Kovacevic, Umweltsprecher der SPÖ im Tiroler Landtag.

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