Tirol hat mit 67 Millionen Angebotskilometern jährlich Österreichs dichtestes Öffi-Netz. Die 195.800 VVT-StammkundInnen – plus 30 prozent in drei Jahren – zeigen den Erfolg des Ausbaus im öffentlichen Verkehr während der SPÖ-Regierungsbeteiligung, freut sich SPÖ-Landesrat René Zumtobel.
Verbesserungen im Busbereich:
- Direktbus von Landeck nach Mals – 28 Mal täglich
- Verlängerung Halbstundentakt im Ötztal
- Jahresdurchgängiger Stundentakt im Pitztal
- Einführung RegioFlink im Talkessel Reutte und Jenbach
- Erweiterung um 1 Millionen Buskilometer im Großraum Innsbruck
- Ausbau Schnellbuslinie 160X Innsbruck – Reutte: 4 Mal täglich
- Stundentakt für 17 Buslinien in der Region Imst und 12 Buslinien im mittleren Unterinntal und Wörgl
- Angebotsausbau auf den Buslinien im Zillertal seit Mai 2025
- Zusätzliche Kurse für den Direktbus Lienz - Innsbruck
- Viertelstundentakt im Stubai- und eine deutliche Ausweitung des Angebots im Wipptal ab Mai 2026
Auf der Schiene wurde mit den letzten beiden Fahrplanwechseln der Schwerpunkt auf einen optimierten Taktverkehr gesetzt – im Tiroler Unterland im Jahr 2023, im Oberland im Jahr 2024.
In den drei Jahren auf Schiene:
- Halbstundentakt für alle Halte zwischen Jenbach und Wörgl
- Durchgehender Halbstundentakt von Innsbruck bis Ötztal
- Ausbau Halbstundentakt beim REX auch an Wochenenden
- 20 Neue Desiro ML Garnituren mit jeweils 100 Sitzplätzen mehr
- Grenzüberschreitende Erweiterung der VVT-Verbundgebiet bis Kiefersfelden und Oberaudorf in Bayern
- 17 zusätzliche Zugverbindungen täglich von Innsbruck nach Imst
- Optimierter Verkehrsknoten Landeck für Nah- und Fernverkehr
- Grenzüberschreitender Öffi-Ausbau von Wörgl bis nach Zell am See: Verlängerung S8 – 38 neue Verbindungen pro Tag
- Insgesamt 20 Direktzüge pro Tag und Richtung vom Bezirk Kitzbühel nach Innsbruck
- 6 Mehrsystemfahrzeuge für einen umstiegsfreien ÖV über den Brenner bestellt
- 10 neue Zugverbindungen zwischen Steinach und Brenner
- Bessere Anschlussmöglichkeiten ab Lienz
- Angebotsausweitung bei der Außerfernbahn für Ende 2027 vertraglich fixiert
Trotz geringerem Landesbudget, jedoch bei steigenden Jahresticketverkäufen setzt der VVT weiter auf bedarfsgerechten Ausbau:
- Ausbau auf stark nachgefragten Strecken, um Platz und Verlässlichkeit zu schaffen.
- Anpassungen und Reduktionen auf schwach genutzten Linien, um Ressourcen effizient einzusetzen.



