Pawlata: Neue Standards für Tirol bei Gewaltprävention

Tirol setzt ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Unter Federführung von SPÖ-Soziallandesrätin Eva Pawlata wurde erstmals eine gemeinsame Grundlage aller relevanten Einrichtungen geschaffen – als Schulterschluss für mehr Sicherheit, Prävention und Unterstützung im ganzen Land.

 

Mit den neuen Leitlinien zur Gewaltprävention hat Tirol einen historischen Schritt gesetzt: Zum ersten Mal arbeiten alle zentralen Einrichtungen – von Opferschutz und Täterarbeit über Polizei, Justiz und Gesundheitsversorgung bis hin zu Frauen-, Männer- und Jugendberatung – auf einer gemeinsamen fachlichen Basis. Die Leitlinien wurden von einer breit zusammengesetzten Expert:innengruppe erarbeitet, die SPÖ-Landesrätin Eva Pawlata im Vorjahr initiiert hat. Damit liegt nun eine solide, abgestimmte Grundlage vor, die Gewalt nicht nur als individuelles Problem, sondern als gesellschaftliche Aufgabe begreift.

„Gewalt findet überall statt – in Beziehungen, Familien, im öffentlichen Raum. Und deshalb braucht es alle, um sie zu verhindern: verbindliche Zusammenarbeit, klare Zuständigkeiten und eine Haltung, die Gewalt nicht relativiert, sondern klar benennt“, betont Pawlata. Um das Thema weiter sichtbar zu machen, startete Tirol eine klare Awareness-Offensive: 1.400 orange Taschen mit Informationen zum Hilfezeichen werden im Land verteilt, begleitet von einem Online-Clip während der „16 Tage gegen Gewalt“. Die sozialdemokratische Botschaft ist eindeutig: Wegschauen ist keine Option.

Für die SPÖ steht fest: Gewaltprävention braucht starke Einrichtungen, klare Kooperationen und ausreichende finanzielle Mittel. Mit den neuen Leitlinien wird ein Rahmen geschaffen, der die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen verbessern soll – von der Erstberatung über medizinische Versorgung bis zur Prozessbegleitung. Auch über den Aktionszeitraum hinaus will Landesrätin Pawlata bei Terminen und Veranstaltungen im ganzen Land präsent sein und das Thema konsequent im öffentlichen Bewusstsein verankern.

„Wir schaffen Orientierung, stärken Zusammenarbeit und machen sichtbar, dass Gewaltprävention nur gemeinsam funktioniert. Tirol zeigt Haltung – und das ist entscheidend, wenn wir Frauen und Mädchen nachhaltig schützen wollen“, so Pawlata.

Ein Überblick über Unterstützungsangebote des Landes findet sich auf www.gewaltfrei-tirol.at – von Notrufnummern über Beratung bis zu konkreten Tipps, wie man Betroffenen helfen kann.

 

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