Wohlgemuth: „Verunsicherung bei Pensionen muss aufhören!“

Tirols SPÖ-Chef erteilt klare Absage an jede Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters. Nicht vollständige Pensionsanpassungen dürfen sich nicht wiederholen.

„Höhere Arbeitslosigkeit unter älteren Menschen, benachteiligte Akademikerinnen und Akademiker und schon jetzt viele Personen, die nicht gesund ihre Pension antreten können: Einer Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters mittels einer Koppelung an die Arbeitszeit erteilt die SPÖ eine klare Absage. Mit uns wird es kein Hackln bis 70 oder sogar darüber hinaus geben", macht Tirols SPÖ-Chef LH-Stv. Philip Wohlgemuth heute deutlich.

„Ich setze lieber auf Anreize für Betriebe. Sie sollen einerseits auch ältere Beschäftigte einstellen und andererseits dafür sorgen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger gesund im Erwerbsleben bleiben können“, so Wohlgemuth, selbst jahrelang Vorsitzender des Gewerkschaftsbundes in Tirol, der auch auf erfolgreiche Initiativen der SPÖ wie die „Aktion 20.000“ und die „Aktion 55+“ verweist.

Für Tirols SPÖ-Chef ist auch klar: „Anpassungen der Pensionen unter der Teuerung dürfen sich nicht wiederholen“, richtet er der Bundesregierung aus: „Der Kaufkraftverlust für etliche Pensionistinnen und Pensionisten ist beträchtlich. Der entsprechende Betrag fehlt auch bei jeder zukünftigen Pensionsanpassung.“

Unterm Strich gelte: „Jede Verunsicherung unserer Pensionistinnen und Pensionisten muss aufhören. Dazu sind alle politischen Akteure aufgerufen. Das ist eine Frage des Respekts vor der Lebensleistung und der Arbeit unserer älteren Generation und eine Frage der Verlässlichkeit für die Arbeiterinnen und Arbeiter von heute.“

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