Equal Pension Day in Tirol: „Schritte zur schnelleren Pensionsgerechtigkeit“

25. Juli markiert in Tirol den Pensionsunterschied zum Nachteil der Frauen: SPÖ-Senior:innensprecherin betont Bedeutung von Kinderbetreuung und Lohntransparenz

158 Tage ohne Pension: Diesen statistischen Unterschied zum Nachteil der Frauen markiert der Equal Pension Day in Tirol am 25. Juli. Der Hintergrund allerdings ist struktureller Natur, zeigt die Senior:innensprecherin der SPÖ Tirol, Claudia Hagsteiner, auf: „Die Pensionslücke ist die Konsequenz von Mehrbelastung und Ungerechtigkeiten entlang eines ganzen Frauenlebens. Frauen stemmen noch immer den Löwenanteil der unbezahlten Arbeit, was wiederum oft in Teilzeit zwingt – von den hohen Lohnunterschieden ganz zu schweigen. Zwar wird es besser, die Lücke kleiner, aber eben viel zu langsam. Deshalb setzen wir weiterhin Maßnahmen, die Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern fördern.“

Dazu zähle in Tirol insbesondere die Ausbauoffensive in der Kinderbildung und -betreuung samt Rechtsanspruch, wie er auf SPÖ-Initiative im Regierungsprogramm verankert und umgesetzt wurde. Gleichzeitig ist die SPÖ die treibende Kraft bei der Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie und spricht sich für eine faire Aufteilung der unbezahlten Arbeit aus. „Das alles sind Schritte zur schnelleren Pensionsgerechtigkeit. Wenn wir wollen, dass es morgen besser wird, müssen wir heute dafür sorgen – und das tun wir“, schließt Claudia Hagsteiner, SPÖ-Senior:innensprecherin im Tiroler Landtag.

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