Eine aktuelle IHS-Studie zu Wartezeiten bei planbaren Operationen in Oberösterreich untermauert, wovor die SPÖ in ganz Österreich und auch in Tirol seit Jahren warnt – die Zwei-Klassen-Medizin, sagt die Tiroler SPÖ-Klubobfrau und Gesundheitssprecherin Elisabeth Fleischanderl. „Dass Operationen faktisch nach dem Motto `wer zahlt, kommt früher dran` gereiht werden, wie eine IHS-Studie in Oberösterreich zeigt, ist sofort zu unterbinden. So etwas dürfen wir nicht akzeptieren und werden wir als SPÖ nicht akzeptieren, Gerechtigkeit muss der Grundpfeiler in der medizinischen Versorgung sein.“
Fleischanderl weiter: „Wir alle zahlen unsere Krankenversicherung und deshalb sollen auch alle davon profitieren. Gesundheit muss für alle zugänglich sein!“
Zugleich gelte es, weiter konsequent an der Lösung des zugrundeliegenden Problems – zu lange Wartezeiten – zu arbeiten. „Private Zusatzversicherungen sind das Symptom, lange Wartezeiten das zugrundeliegende Übel – und die konsequente Stärkung der öffentlichen Gesundheitsversorgung die beste Therapie, wie Tirol mit dem Ausbau der Primärversorgungseinheiten zeigt“, betont die SPÖ-Klubchefin.
„Diesen Weg gilt es unbedingt weiterzugehen als SPÖ werden wir hier weiter die ÖGK wie die Ärztekammer in die Pflicht nehmen. Damit Österreich weiterhin auf ein Gesundheitssystem stolz sein kann, das alle fair und bestmöglich behandelt – mit der eCard als einzige Voraussetzung statt teuren Zusatzversicherungen.“



