Brenner-Demo: SPÖ demonstriert Solidarität vor Ort

LH-Stv. Wohlgemuth, LAbg. Kovacevic, NR.in Yildirim und NR Höfler bei Kundgebung auf der A13; LR Zumtobel in Einsatzzentrale zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit

 

Für Verkehrsentlastung wird heute auf der Brenner-Autobahn demonstriert. Eine Forderung, die die SPÖ Tirol vollumfänglich mitträgt – und Solidarität vor Ort zeigten neben SPÖ-Landesparteichef Philip Wohlgemuth auch Verkehrssprecher LAbg. Christian Kovacevic, Innsbruck-Land-Bezirkschef NR Bernhard Höfler und Nationalrätin Selma Yildirim.

 

LAbg. Kovacevic: „Im Mittelpunkt stehen heute die Menschen.“

Man wolle den Menschen auf Augenhöhe und mit offenen Ohren begegnen. Parteitaktiktische Instrumentalisierung der Demo lehnt die SPÖ ab. „Die Kundgebung auf der A13 ist ein klares Ausrufezeichen, dass der Transit-Leidensdruck in Tirol längst jede Grenze überschritten hat. Im Mittelpunkt stehen heute die Menschen und ihre berechtigten Anliegen nach spürbarer Entlastung. Genau dafür arbeiten wir als SPÖ und stehen an der Seite der verkehrsgeplagten Bevölkerung. Deshalb sind wir heute hier“, erklärt Christian Kovacevic, SPÖ-Verkehrssprecher der SPÖ Tirol.

 

NR Höfler: „Die Tiroler haben das Recht, sich zu wehren.“

Auch, wenn sich Lösungen in der Transitproblematik nur am Verhandlungstisch fänden, sei es nur legitim, dass die Tiroler Bevölkerung ihrem Ärger auch Ausdruck verleiht, sagt der SPÖ-Vorsitzende im Bezirk Innsbruck-Land, Nationalrat Bernhard Höfler.

Brenner Demo cSPOE

Die SPÖ persönlich vor Ort bei der Kundgebung auf der Brenner-Autobahn: NR Bernhard Höfler, LH-Stv. Philip Wohlgemuth, LAbg. Christian Kovacevic und NR.in Selma Yildirim

Auf Kritik aus Bayern und Italien reagiert er gelassen: „Die Befindlichkeiten von bayrischen Bahnbremsern und italienischen FPÖ-Freunderln rauben mir weniger Schlaf als die tägliche Transitlawine, unter der unsere Bevölkerung so leidet. Dass die Menschen ein Zeichen setzen, sich wehren wollen, ist verständlich – und die Menschen haben das Recht, sich zu wehren.“

 

NR.in Yildirim: „Zu viel ist zu viel.“

„Zu viel ist zu viel. Daher sind die Anliegen der Tirolerinnen und Tiroler nur verständlich, schließlich geht es um die Gesundheit und die Lebensqualität der Anwohner:innen. Wir brauchen europäische, konstruktive Lösungen, damit der Schwerverkehr effektiv auf die Schiene verlagert und die Menschen entlastet werden. Für uns ist es eine Frage der Solidarität, dem heute Nachdruck zu verleihen", so SPÖ-Nationalrätin Selma Yildirim, die wiederum auch die Einsatzkräfte würdigt: „Ein großes Danke gilt unseren Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleuten, den Rettungs- und allen weiteren Einsatzkräften, für die der heutige Tag eine große Herausforderung ist.“

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