Mit der Einführung des Intelligenten Verkehrssysteme Gesetz (IVS) wird eine langjährige Forderung der SPÖ Tirol nun Realität: Es müssen damit auch temporäre Fahrverbote – wie jene für den Ausweichverkehr – in Navigationssystemen berücksichtigt werden. „Ein großer Erfolg für Tirol, der mehr Entlastung auf den Straßen und für die Bevölkerung bringen wird“, freut sich SPÖ-Landesrat René Zumtobel.
Seit seinem ersten Tag im Amt setzt sich der Tiroler SPÖ-Verkehrslandesrat René Zumtobel dafür ein, dass die Tiroler Fahrverbote für den Ausweichverkehr verpflichtend auf Navigationsgeräten berücksichtigt werden müssen. Mit Verkehrsminister Peter Hanke wird diese Forderung Tirols in Form des Intelligente Verkehrssysteme Gesetz (IVS) nun Wirklichkeit. Damit sind Anbieter von Navigationsgeräten – egal ob im fest verbauten Navi oder auf dem Smartphone – gesetzlich verpflichtet, auch temporäre Fahrverbote – wie jene, die in Tirol auf dem niederrangigen Straßennetz zur Verhinderung von Ausweichverkehr durch die Ortschaften gelten – zu berücksichtigen. Ziel ist es, dass solche Ausweichstrecken erst gar nicht als Alternativen zur Hauptverkehrsroute angezeigt werden.
Seit mittlerweile sechs Jahren gibt es in Tirol diese Fahrverbote für den Ausweichverkehr am niederrangigen Straßennetz – und sie sind ein Erfolg. Allein 2025 wurden insgesamt über eine dreiviertel Million Fahrzeuge von der Polizei und den Straßenaufsichtsorganen wieder auf die Hauptverkehrsstrecken zurückgeschickt. "Bei den Kontrollen wird deutlich, dass viele „Ausweichler:innen“ ohne böse Absicht auf den kleinen Landes- und Gemeinde-, teilweise auch auf Forststraßen landen. Sie folgen einfach der kürzesten Route, die ihnen vorgeschlagen wird. Navigationsgeräte sind Mitverursacher des Stauausweichverkehrs in Tirol – nun können sie Teil der Lösung werden", betont LR Zumtobel.
So wie das IVS-Gesetz Ende März im Nationalrat beschlossen wurde, tritt mit Mai erste Teil der geplanten Novelle der Straßenverkehrsordnung auf Bundesebene in Kraft. Hier gibt es wesentliche Änderungen für E-Scooter und E-Bikes. Damit alle Tiroler:innen gut informiert sind, startet das Land Tirol auf Initiative von Verkehrslandesrat René Zumtobel im Frühling eine zweijährige Kampagne zum Thema. "Ob Helmpflicht für Kinder und Jugendliche, neue Promillegrenze am E-Scooter oder die Sicherheit auf den Straßen durch Rücksichtnahme und Respekt: Die Sensibilisierungskampagne wird informieren und auch zahlreiche praktische Workshops und Schulungen umfassen", kündigt der SPÖ-Landesrat für Mobilität an.



