„Wer Transitmaßnahmen lockern will, fällt der Tiroler Bevölkerung in den Rücken.“  

Tiroler SPÖ-Verkehrssprecher Christian Kovacevic lehnt Rufe nach Lockerung der Schutzmaßnahmen ab: „Das ist nicht pragmatisch, das ist brandgefährlich.“

Wieder werden Rufe laut, Tirol möge seine Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Transitverkehr lockern. Das lehnt der Tiroler SPÖ-Verkehrssprecher Christian Kovacevic klar ab: „Die Tiroler Anti-Transitmaßnahmen sind mehr als berechtigt und werden von allen Parteien im Tiroler Landtag unterstützt. Dass nun ein wilder Abgeordneter gegen die eigene Bevölkerung vorgeht und den gesamten Verkehr ungehindert durch unser Land durchrauschen lassen will, ist nicht nur bedenklich, sondern auch verstörend.“

Nur der Publicity wegen mit fragwürdigen Positionen auffallen zu wollen, sei in diesem Fall jedenfalls nicht angebracht, betont Kovacevic: „Für Schlagzeilensuche ist das Transitthema zu wichtig und zu komplex. Erst recht ob der Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof, wo es die Tiroler Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung geschlossen zu verteidigen gilt.“

Vielmehr brauche es von Italien, aber auch Deutschland, das ernsthafte Bemühen, zur langfristigen Verkehrsentlastung entlang des gesamten Transitkorridors beizutragen. „Über eine Lockerung der Maßnahmen kann diskutiert werden, wenn ernst gemeinte alternative Lösungen absehbar sind – wie zum Beispiel ein digitales Buchungssystem und eine faire Bemautung entlang der gesamten Transitstrecke zwischen München und Verona“, so der SPÖ-Vizeklubchef Kovacevic, der auch den Abgeordneten Dornauer an seine Verantwortung erinnert: „Wer Transitmaßnahmen lockern will, fällt der Tiroler Bevölkerung in den Rücken. Das ist nicht pragmatisch, das ist brandgefährlich.“

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