Tag der Pflege - SPÖ fordert Triple A im Kampf gegen den Pflegenotstand

„Wir können in der Pflege nicht weitermachen wie bisher - das ist völlig klar. Unsere Pflegekräfte in den Krankenhäusern, den Altenheimen und in der mobilen Pflege sind am absoluten Belastungslimit, bekommen zu wenig Geld und zu wenig Anerkennung für ihre Arbeit. Das muss sich ändern”, so der Tiroler SPÖ-Chef anlässlich des internationalen Tages der Pflege am 12. Mai.

„Unser Forderung ist klar: Wir wollen ein Triple A für die Pflege. Das heißt Arbeitszeit verkürzen, Antrittsalter zur Pension senken, Ausbildung aufwerten“, so Dornauer, der die ÖVP angesichts des drohenden Kollaps des Pflegesystems dazu aufruft, endlich in die Gänge zu kommen. „Landesrätin Annette Leja setzt in dieser Causa leider den erfolglosen Kurs von Ex-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg fort und hantelt sich von einem Pflege-Arbeitskreis zum nächsten. In der Sache kommen wir aber nicht weiter, weil der Mut und der Gestaltungswille fehlen.“

Mit den konkreten und realistischen Vorschlägen der SPÖ, sei der Weg aus der Pflegekrise umfassend skizziert, wie Dornauer nochmals unterstreicht: „35 Stunden pro Woche bei vollem Gehalt für alle Pflegekräfte umsetzen, die Möglichkeit zur abschlagsfreien Pension mit 60 Jahren schaffen und für Pflegeschülerinnen und -schüler ein Gehalt analog zur Ausbildung bei der Polizei ausbezahlen. Das sind die Eckpunkte der Lösung dieser gesamtgesellschaftlichen Problematik, die seit Monaten auf dem Tisch liegen“, so Dornauer. „Ich kann zum Tag der Pflege nur erneut an die ÖVP appellieren, unsere Vorschläge ernst zu nehmen und sich an die Umsetzung zu machen - bevor es zu spät ist und die Pflegeanforderungen in unserem Land trotz des Engagements unserer Pflegekräfte nicht mehr erfüllt werden können, weil schlicht und ergreifend die Menschen in der Pflege fehlen.“

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