LAbg. Benedikt Lentsch: „Bürgernähe zählt, gerade im ländlichen Raum.“
Auf Bundesebene wird wieder über Zusammenlegungen von Bezirksgerichten diskutiert. Eine Lanze für bewährte Bürgernähe bricht der SPÖ-Landtagsabgeordnete aus dem Bezirk Landeck und Bürgermeister von Zams, Benedikt Lentsch.
Schließungen lehnt der Tiroler Sozialdemokrat ab. „Bürgernähe zählt, gerade im ländlichen Raum. Über Schließungen auch nur öffentlich zu diskutieren, halte ich für völlig falsch“, erklärt Lentsch und betont: „Das Bezirksgericht Landeck muss bleiben. Dasselbe gilt für Silz, Rattenberg und Telfs.“
Schließungen würden insgesamt eine Schwächung für den ländliche Raum bedeuten – und Diskussionen darüber die Menschen unnötig verunsichern. „Als Bürgermeister und SPÖ-Landtagsabgeordneter werde ich immer für den ländlichen Raum kämpfen. Was es braucht, sind Verbesserungen, nicht müßige Diskussionen, was man denn nicht alles auflassen könnte. Die Menschen in Tirol haben es jedenfalls satt, dass wir laufend grundlegende Infrastruktur gegenüber Wien rechtfertigen müssen“, hält Lentsch fest.



