Elisabeth Fleischanderl, SPÖ-Klubobfrau im Tiroler Landtag und Tiroler Vorsitzende der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer:innen kritisiert ständige Nähe der Tiroler FPÖ zum Rechtsextremismus
Die Tiroler FPÖ-Landtagsabgeordnete Gudrun Kofler hegt scheinbar Sympathien für Neonazis: Das legt ein „Like“ ihrerseits zu einem Instagram-Posting des Gründers eines US-amerikanischen Neonazi-Netzwerks nahe, der sich wiederum stolz mit der „Schwarzen Sonne“ zeigt – ein NS-Symbol, das in Österreich verboten ist.
Ihr Like hat Kofler mittlerweise wieder zurückgezogen samt Hinweis, dass ihr das nicht noch einmal passieren werde. Wenig glaubwürdig findet das Elisabeth Fleischanderl, SPÖ-Klubobfrau im Tiroler Landtag und Tiroler Vorsitzende der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer:innen. Sie erinnert an die Reihe vergangener Entgleisung der FPÖ und deren systematische Anbiederung an den Rechtsextremismus: „Sympathiebekundungen für Neonazis, Auftritte mit Identitären, krude Rassenfantasien: Die Einzelfälle der FPÖ sind eine endlose Serie und überraschen leider auch schon nicht mehr."
Eines ist jedenfalls immer fix bei jedem Einzelfall der FPÖ Tirol, hält Fleischanderl abschließend fest: „Nach jeder Entgleisung ist es dasselbe: Entweder kommt die FPÖ mit schwindligen Rechtfertigungen und Fingerzeigen daher oder Abwerzger schweigt sich aus. Wer mit Rechtsextremen sympathisiert, distanziert sich klar von unseren demokratischen Grundwerten."



