Jugendsprecher der SPÖ Tirol nimmt aktuelle Jugendstudie als Handlungsauftrag wahr
Eine aktuelle Studie zeigt, was die österreichische Jugend beschäftigt. Die Details aus Tirol, wie sie die Kronenzeitung lieferte, sieht der Jugendsprecher der SPÖ Tirol, Christian Kovacevic, als besonders wertvollen Input für die Landespolitik: „Wir wollen Zukunft schaffen. Die Wünsche und Sorgen der Tiroler Jugend sind hier für uns als SPÖ wesentliche Gradmesser.“
Das gelte auch ob der Tatsache, dass die jungen Tiroler:innen optimistischer sind als im Österreich-Schnitt. Insbesondere, wenn es um die soziale Sicherheit geht: „Während bundesweit über ein Viertel von Existenzängsten spricht, sind es in Tirol nur sieben Prozent. Das spricht für das starke soziale Netz in unserem Land, aber auch für die politische Stabilität und den traditionell starken Zusammenhalt in unserem Land. Eine funktionierende, besonnen agierende Koalition der Mitte wie die Tiroler Landesregierung gibt auch der Jugend ein Gefühl von Sicherheit. Gerade in Zeiten, in denen die USA und andere Länder vorzeigen, welches Chaos extremistische Parteien wie die FPÖ und AfD anrichten, wenn sie auf die Menschen losgelassen werden“, analysiert Kovacevic.
Umso wichtiger sei, dass Politik in Verantwortung noch mehr auf die Jugend zugeht. „Wir dürfen Jugendliche nicht den extremen Rändern ausliefern“, betont Kovacevic, der in Tirol insbesondere den jungen Wunsch nach mehr Freizeit, nach Entlastung wahrnimmt. „Wer heute aufwächst, hat das Gefühl, sich mit der ganzen Welt messen zu müssen. Dementsprechend enorm ist der Druck – und es liegt an uns, der Jugend einen Teil dieser Last abzunehmen und sie in ihrer Entfaltung unterstützen“, fordert der Tiroler SPÖ-Landtagsabgeordnete. Dazu gehöre eine zeitgemäße und praktikable Ausbildung in Digitaler Kompetenz und KI, sowie auch die Einbindung und Teilhabe an politischen Themen und Entscheidungen. Mehr als der Hälfte der jungen Tiroler:innen ist ein wichtiges Anliegen, etwas bewirken zu können. Auch deshalb befürwortet die SPÖ alle Initiativen zur Förderung der Mitsprache von Jugendlichen, unter anderem auch durch den kürzlich beschlossenen Tiroler Jugendlandtag, so Kovacevic.
Auch die negativen Seiten von Social Media werden unter in Tirol sorgenvoller gesehen als im Durchschnitt. Hier für mehr Unterstützung und Schutz zu sorgen, sieht auch der SPÖ-Jugendsprecher als Gebot der Stunde: „Altersbasierte Zugangsbeschränkungen können hier nur ein Schritt sein. Es braucht auch eine Stärkung der Medienkompetenz und Strategien gegen Cyber-Bullying, wie es die Bundesregierung sinnvollerweise vorsieht. Eine Mehrheit der Tiroler Jugend befürwortet strengere Regeln im Zusammenhang mit Online-Diensten“, hält Kovacevic abschließend fest.



