SPÖ-Sportsprecher Benedikt Lentsch kritisiert „Anpatzerei“ der Liste Fritz: „Gesetzgebung ist Verantwortung – und kein Malen mit Fritz-Fingerfarben.“
Die Tiroler Landesregierung plant eine Helmpflicht für Kinder und Jugendliche bei der Ausübung von Wintersportarten. Die rechtlichen Grundlagen dafür sind unter Ressortführung von LH-Stv. Philip Wohlgemuth bereits in Ausarbeitung, bestätigt Benedikt Lentsch, SPÖ-Sportsprecher im Tiroler Landtag: „Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist uns als SPÖ, ist der Landesregierung ein großes Anliegen – auch beim Wintersport. Die Helmpflicht, wie wir sie auf Initiative von LH-Stv. Philip Wohlgemuth und koalitionärer Zusammenarbeit für Tirol gesetzlich verankern werden, ist dafür eine wichtige Maßnahme. Denn auch, wenn die allermeisten Erziehungsberechtigten bereits vorbildlich handeln, möchten wir zugunsten der Kinder für klare Verhältnisse sorgen.“
Wie bei allen Gesetzesvorhaben legt die Landesregierung viel Wert auf Einbindung aller Parteien. Auch, wenn die Äußerungen mancher Oppositionspolitiker eher von deren Unwissenheit zeugen. Etwa seitens der Liste Fritz, die aufgezeigte Herausforderungen wie etwa die Notwendigkeit eines eigenen Tiroler Sportgesetzes verleugnet. Ein peinlicher Mangel an Sachverständnis seitens der Opposition, kritisiert Lentsch: „Die Liste Fritz malt sich die Welt, wie sie ihr gefällt – und duckt sich dann gern weg, wenn’s komplexer wird. Die Realität sieht halt anders aus: Gesetzgebung ist Verantwortung – und kein Malen mit Fritz-Fingerfarben.“
Der Vorwurf, hier werde „blockiert“, sei schlicht lächerlich: „Diese Landesregierung arbeitet auf Hochtouren – auch bei der Helmpflicht, wie sie LH-Stv. Philip Wohlgemuth. Da kann sich die Liste Fritz noch so verzweifelten Anpatzversuchen hingeben, die Bevölkerung sind ihre Spielchen leid“, so SPÖ-Sportsprecher Benedikt Lentsch, der der Oppositionsliste ins Stammbuch schreibt: „Raus aus der oppositionellen Hängematte, Ärmel hochkrempeln und arbeiten. Das steht auch einer Oppositionspartei besser als blinde Realitätsverweigerung.“
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