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SPÖ vor Ort

Gemeinderatswahlen 2010: So geht die SPÖ ins Rennen


25. Februar 2010

Bock: SPÖ will Bürgermeister verteidigen und Mandate dazugewinnen

Jetzt ist es fix: Die SPÖ geht mit 72 Listen ins Rennen um die Gemeindeparlamente, 47 Namenslisten definieren sich als SPÖ-nahe. Für das Bürgermeisteramt kandidieren 76 Personen, davon vier Frauen.

 

Besonders spannend ist die Situation in Zams, Reutte und Lienz. Die Lienzer Vizebürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Elisabeth Blanik hat bereits 2004 Johannes Hibler in die Stichwahl gezwungen und seine Performance in den vergangenen sechs Jahren war nicht dazu angetan, seine Beliebtheit zu steigern. In Zams und Reutte wirft die ÖVP alles in die Schlacht, um den Bürgermeistersessel zurückzugewinnen. Beide Orte haben Symbolkraft: Zams als Heimat des Landeshauptmanns, Reutte als Hauptort eines ÖVP-beherrschten Bezirks.

 

Mit dem Bruder von Ex-Landesrätin Elisabeth Zanon sieht sich Dietmar Zant in Leisach konfrontiert, keinen Gegenkandidaten hat Hans Schweigkofler in Oberndorf.

 

„Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unsere Bürgermeister halten können und rechnen mit Zuwächsen an Mandaten", sagt der Vorsitzende des sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbands, Hans-Peter Bock.

 

„Besonders interessant ist für uns auch, wo sich unsere Frauen durchsetzen werden, die Bürgermeisterinnen werden wollen", so Bock weiter. Neben Elisabeth Blanik in Lienz sind das die Landtagsabgeordnete Lisa Jenewein in Matrei a. Br., Hedi Wechner in Wörgl und Anni Schratz in Bach. „Spannend ist auch, wie es unseren neuen Listen in Gries a. Br., Matrei a Br. und Grinzens ergehen wird, die mit jungen, engagierten Teams ins Rennen gehen."

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