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ÖVP Zuwanderungs- und Integrationspolitik ist heuchlerisch


27. Juli 2010

Pechlaner: zwei Firmentheorie wird von der Bevölkerung durchschaut

 

 

 

„Ich kenne mich nicht mehr aus, wenn ich den VertreterInnen der Bundes ÖVP bei ihren Aussagen über Zuwanderung, Integration und Asyl zuhöre", sagt SP-Klubobmann Ernst Pechlaner zu den immer widersprüchlicher werdenden Statements zum Thema.

 

Einerseits ist man stolz darauf, eine gut integrierte 18-jährige, die die Ausbildung als Krankenschwester oder Altenpflegerin anstrebt, aus dem Land gejagt zu haben, andererseits fordert man 100.000 Zuwanderer gezielt nach Österreich zu bringen, die ein Anforderungsprofil erfüllen sollen, das ziemlich genau auf die junge Frau passt, die jetzt im Kosovo sitzt.

 

Zuwanderer kommen auch jetzt schon ins Land. Viele „unkontrolliert" aus den EU-Ländern. Ein Kriterienkatalog ist dringend notwendig. Aber bisher waren nur Ankündigungen zu hören. Konkrete Ergebnisse fehlen. Wir brauchen die Zuwanderer für den Erhalt des Sozialsystems, als Pflegepersonal, als Facharbeiter und ehrlich, wer würde noch die Toiletten putzen, wenn nicht sie?

„Die ÖVP betreibt eine zwei Firmentheorie. Mit Fekter soll der rechte Rand abgegrast und mit Spindelegger die Wirtschaft befriedigt werden. Eine sachorientierte Lösung scheint hier nicht der Motivationsgrund zu sein", schließt Pechlaner.

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