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Ferdinand Obenfeldner -Tiroler und Sozialist


25. Februar 2010

Buchpräsentation würdigte auch den Kommunalpolitiker Obenfeldner

„Die Not und das Elend und der Wille meiner Eltern daraus herauszukommen, haben mich schon in meiner Jugendzeit in die sozialistische Ideenwelt eingeführt", so steht es im Geleitwort zur Biografie Ferdinand Obenfeldners, die kürzlich im Kyrene-Verlag erschienen ist und am 23. Februar in der Buchhandlung Wiederin vorgestellt wurde.

 

Viele Freunde, Interessierte und Wegbegleiter, aber auch respektvolle politische Gegner haben sich an diesem Abend in der Buchhandlung Wiederin versammelt, um noch einmal an de vor kurzem im 93. Lebensjahr verstorbenen Ferdinand Obenfeldner zu erinnern. Paul Endl, Mitautor des Buches „Ferdinand Obenfeldner - Tiroler und Sozialist" beschrieb eindrucksvoll die Beweggründe für das Schreiben diese Buches und schilderte Obenfeldner als demokratischen Sozialisten, der in der Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse eine Verbesserung der Lebensqualitäten der Menschen sah.

 

Altbürgermeister Romuald Niescher würdigte als politischer Kontrahent, aber auch als respektvoller Wegbegleiter, den Kommunalpolitiker Obenfeldner. Er erinnerte an die unbestreitbaren und auch vom politischen Gegner anerkannten kommunalpolitischen Leistungen des Verstorbenen und hielt beispielsweise fest, dass es Obenfeldner und seine sozialdemokratische Gemeinderatsfraktion war, die die Idee der Olympischen Winterspiele 1964 für Innsbruck als Erste vertraten und auch durchsetzten. Niescher vermisste deshalb im Buch auch einen ausführlichen kommunalen Teil in der Biografie Obenfeldners.

 

Für die SPÖ Innsbruck sprach Stadtrat Walter Peer und dankte besonders der anwesenden Witwe und Tochter Obenfeldners für das jahrelange und liebevolle Verständnis in der Arbeit des verstorbenen Ehemannes und Vaters.

 

Foto: Fischer.
Mitautor Paul Endl, Altbürgermeister Romuald Niescher und Helmut Muigg (v. li.)

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