04. Februar 2010
Wurm: „Pläne der Post sind hoffentlich bloß ein Faschingsscherz"
Nach dem Verkauf des Hauptpost-Gebäudes in der Innsbrucker Maximilianstraße stellt sich für Nationalrätin Gisela Wurm die Frage, wie es mit dem Standort der Hauptpost weitergehen wird. Im Gespräch ist eine Lokalität am Innrain, in der Nähe des Busterminals.
„Für Kunden mit Paketen oder Massensendungen wäre das ein Schildbürgerstreich", sagt Wurm. „Ganz abgesehen davon, dass die Hauptpost im denkmalgeschützten, schönen Haus in der Maximilianstraße eine Institution war, die Innsbruck sehr bereichert hat."
An Schilda erinnert die Tatsache, dass es am Innrain so gut wie keine Parkplätze bzw. Flächen zum Halten gibt. Das heißt, dass Kunden mit größeren Sendungen, die auf das Auto angewiesen sind, in die Tiefgarage fahren müssen. „Das kostet erstens extra und zweitens ist die Garage jetzt schon chronisch überfüllt", ärgert sich Wurm.
„Von Kundenfreundlichkeit sind solche Pläne meilenweit entfernt", kritisiert die SPÖ-Nationalrätin, „aber vielleicht hat sich das Postmanagement ja auch bloß einen Faschingsscherz erlaubt. Einen schlechten allerdings."