Oje-Geschrei hilft unseren Kindern und Jugendlichen auch nicht aus der Misere
29. Jänner 2010
Jenewein: Bildungsreform jetzt sofort ist die Lösung
„Das Alarmgeheul um unsere Kinder und Jugend kommt reichlich spät. Es ist nämlich nicht mehr fünf vor Zwölf sondern schon fünf nach Zwölf", kommentiert SP-Familiensprecherin Lisa Jenewein die Präsentation in Sachen Gesundheit der Kinder gestern durch die Liga für Kinder- und Jugendgesundheit in Wien.
Eigentlich, so traurig es ist, sind diese Erkenntnisse nicht mehr neu. Nur die Zahlen steigen mit jedem Jahr weiter an. Wir wissen vom Alkoholproblem, wir wissen, dass die Raucher immer jünger damit beginnen, wir wissen von den Ernährungsproblemen und auch der Bewegungsmangel ist Programm, wenn wir uns daran erinnern, dass erst vor wenigen Jahren eine ÖVP-Unterrichtsministerin die Turnstunden gekürzt hat.
Der Weg aus der Misere ist für uns Sozialdemokraten ganz klar:
„Die Wurzeln des Problems liegen in der Kinderbetreuung und Bildungslandschaft, wie uns eine am Montag in Paris vorgestellte OECD Studie und auch die diversen Studien wie PISA, etc. seit Jahren sehr eindrucksvoll vor Augen führen. Nur gewissen politischen Spielern ist anscheinend an der Zukunft unserer Kinder nicht gelegen. Anders ist ihr standhaftes Nein zur dringend notwendigen Bildungsreform nicht zu verstehen", erinnert Jenewein an das strikte Nein der Bundes-ÖVP zur Ausweitung der Neuen Mittelschule und fordert genau diese Personen auf umzudenken und wenigstens den heute geborenen Kindern eine Chance zu geben.